„Kino, das ist wie ein Traum für mich, es macht mich glücklich.“

Nur noch knapp ein Monat, dann ist es soweit: Dann treffen 20 deutsche und französische Schüler aus vier verschiedenen Schulen in Cannes zusammen, um gemeinsam ihre Kinoleidenschaft auszuleben. Ein deutsch-französischer Austausch macht’s möglich!

Arras, Nordfrankreich. Salwa, Karl, Céline, Yann-Alexis und Kelly sind im letzten Schuljahr am Lycée Guy Molles und haben sich für das Wahlfach „Kino“ entschieden. Ja, das gibt es in Frankreich! Die fünf Schüler sind begeisterte Kinofans und haben bereits aktiv am Arras Film-Festival teilgenommen, wo sie Regisseure und andere Vertreter der Branche treffen konnten. Céline liebt Kino, weil „man so in verschiedene Wirklichkeiten eintauchen, andere besser verstehen, in verschiedene Charaktere schlüpfen und neue Sichtweisen entwickeln kann. Dank des Kinos kann ich mich der Welt öffnen.“

In Montreuil, einige Kilometer von Paris entfernt, freuen sich unterdessen Yassine, Deborah, Pierre, Mana und Océane vom Lycée Condorcet wie verrückt auf die Filmfestspiele in Cannes. Mana ist bereits seit ihrer Kindheit Fan: „Kino, das ist wie ein Traum für mich, es macht mich glücklich. Eines Tages möchte ich durch meine Filme auch andere glücklich machen.“ Ihre Mitschülerin Océane hat ihre Kinoleidenschaft auf eigene Faust entdeckt. Ihr familiäres Umfeld spielte dabei eine bedeutend weniger wichtige Rolle als Tarantino, Miyazaki und Cédric Klapisch.

Lina, Jonas, Maximilian, Adrian et Moritz sind schon fast so etwas wie alte Hasen. Sie haben bereits beim französischen Filmfestival in Tübingen den Kurzfilmwettbewerb gewonnen! Einmal Filmluft geschnuppert, wollen sie in Cannes weiter auf Spurensuche gehen: Welche Kriterien sind für Journalisten ausschlaggebend, um einen Film zu beurteilen? Wie bringen sie uns dazu, ihn uns  anzuschauen? Welche Tricks und Kniffe gibt es?

Xenia, Sophie, Emma, Paula und Melitta aus Frankfurt haben das Glück, dass ihr Französischlehrer Martin ein Faible für die große Leinwand hat. Filme als Lehrmittel, um die französische Sprache zu vermitteln, c’est sympa ! Die fünf Schülerinnen sind der festen Überzeugung, dass Filme „Menschen in aller Welt erreichen und diese über die Grenzen der Länder hinaus verbinden!”

Dass Kino sozialen Zusammenhalt schaffen kann, ist sicherlich nichts Neues. Dass es aufgrund seiner kulturellen Vielfalt Jugendlichen auch ermöglicht, ihren Horizont zu erweitern, sie neugierig macht und sie einen kritischen Blick entwickeln lässt, das wird uns hoffentlich der deutsch-französische Austausch in knapp einem Monat zeigen… und dieser Blog!

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