Das fliegende Klassenzimmer

Wer nimmt eigentlich an unserem Filmworkshop teil? Es wurden jeweils 10 Schüler aus Deutschland und Frankreich gesucht. Und die Wahl fiel auf…


Fahrt mit der Maus über die Karte, um mehr Informationen über die Schulen zu erhalten.

Fünf Schüler der Fritz-Karsen-Schule in Neukölln, Berlin. Sie ist einer der ältesten Gesamtschulen Deutschlands. Umgeben von großen Grünflächen, wird dort viel Wert auf gemeinsames und autonomes Lernen, ein friedliches Miteinander und die Toleranz von Mitschülern gelegt. Gute Voraussetzungen für einen gelungenen Austausch in Cannes mit anderen Jugendlichen…

…unter anderem mit fünf Hannoveraner Kinofans, die sich bereits im deutsch-französischen Schulkinoprojekt KINEMA engagieren. Dank dieser Initiative, die aus der Regionalpartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Region Normandie entstanden ist, konnten sich die Schüler des Gymnasiums Rinteln, der Goetheschule Hannover und des Hölty-Gymnasiums Wunstorf bereits mit Filmen beschäftigen und haben auch schon erste Erfahrungen im interkulturellen Austausch gesammelt. Was ihnen sicher weiterhelfen kann, wenn sie auf ihre französischen Mitstreiter treffen werden:

Auf französischer Seite sind Schüler zweier Schulen vertreten. Eine ist das Lycée Victor Hugo in Marseille, das in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Saint Charles liegt. Viele unterschiedliche Sprach-und Religionsgemeinschaften finden unter seinem Dach Platz – „eine wahre Bereicherung“ für die Deutschlehrerin, die fünf ihrer Schüler zur Semaine de la Critique begleiten wird.

Paris ist nicht nur die Hauptstadt Frankreichs sondern auch Inspirationsquelle für Filmschaffende aller Generationen. Von dort kommen die Schüler des Lycée Henri Bergson. Nicht unfern des großen Parks Buttes Chaumont und des Rathauses des 19. Bezirks gelegen, profitieren dort ungefähr 1000 Schüler von der 5. bis 12. Klasse von einem reichhaltigen pädagogischen Angebot, mit vielen verschiedenen Fächern und einer großen Auswahl an Fremdsprachen. Jeder Jugendliche kann dort seinen Platz finden und seine Fähigkeiten ausschöpfen. „Auf dass die Zukunft nicht das ist, was passiert, sondern was wir aus ihr machen“, sagte einst der französische Philosoph und Literaturnobelpreisträger (1927), der der Schule seinen Namen verlieh. Weise Worte und auch eine schöne Devise für die 5 Tage in Cannes, oder?

 

 

Mit ihren Freunden teilen









Submit